Ride-Hailing

Der abgefeimte Taxi-Troll “Uber” bekommt in Barcelona den Fuß nicht in die Tür

fists2021-03-24 Barcelona, Spanien: Wir melden uns aus unserem Bardo – verursacht durch die allgemeine, tödliche Legislativpolitik der deutschen Verschrottungs- bzw. Regierungsparteien – noch einmal zurück. Grund ist das flammende Statement von Carlos Rodríguez von Elite Taxi Barcelona. Um informiert zu bleiben, hatten wir bereits am 16.03. einen Artikel des “El Confidencial” so gut es geht übersetzt und in unser kleines, aber feines Netzwerk gegeben. Der ließ nichts Gutes vermuten, denn jeglicher “lange Marsch” durch die EU-Institutionen kann ziemlich sicher höchstens nur dann gewonnen werden, wenn man ein fettes Budget und Heerscharen von Juristen mobilisieren kann. Das ist natürlich nicht fair, sondern die Absicht der Installation der sog. “EU”. Alles muß “stärker” sein, um sich gegen die Schwächeren durchsetzen zu können. Komplett asozial und undemokratisch also. So argumentierten auch diverse Juristen während der Tagung in Jena 2019 für den EU-Marsch, falls… aber ihr wisst ja, was geschehen ist. Selbst Verkehrsminister pfeifen auf Gerichtsurteile in D.
Was also ist in Barcelona mal wieder passiert? Die Verräter können es mit ihrer Minimalflotte eben nicht schaffen, den “Service”-Ansprüchen der US-Lügenfabrik bzw. ihrer bräsigen Datenkörper zu genügen. Wir finden, das sollte sogleich erwähnt werden.
Vorab der Text von Carlos Rodríguez aus dem avancierten Aggregator “Brave New Europe” und danach für Euer Archiv der längliche Artikel vom “El Confidencial”. Das Katalanische Barcelona ist in der Tat die Speerspitze in diesem ultrakorrupten, schäbigen Europa, das natürlich gar keine “EU” braucht, sondern Solidarität und Vision!

Eine weitere Farce des verirrten Bundestages

Nudging2021-02-25 Berlin: Es ist bekannt, daß alles, was als Output das Scheuer-Ministerium verläßt, früher oder später dem Steuerzahler auf die Füße fällt. So hat sich der quasi-legale Behelf “Findungskommission” bei der Filterung des Referentenentwurfes leidlich damit abgemüht, der Fata Morgana überflüssiger Verkehrsformen, subsumiert unter dem Rubrum “New Mobility”, bei der Verkrüppelung des Personenbeförderungsgesetzes als Prothese irgendwie Geltung zu verschaffen. Schon angesichts der unterirdischen Reden von Landesverkehrsministern und dem Bundesverkehrsminister der CDU/CSU und FDP-Fraktion am 12. Februar im Bundesrat, die in einem Duktus gehalten wurden, als sei die Öffentlichkeit nur infantil und schlecht informiert, wurde unterschlagen, daß gerade die “von Münchhausens dieser Welt” aka “Uber”, “FreeNow”, “Bolt” usw. die immer noch bestehende Rechtsgültigkeit nach Strich und Faden unterlaufen haben. Und dies trotz vierer bundesweit gültiger Urteile seitens der Judikative, deren regulative Funktion in der Gewaltenteilung damit obsolet gestellt wurde. Das allein ist bereits unverzeihlich und markiert das Abrutschen des verbeamteten Staatspersonals in rechtsferne Gefilde.

Das Pendel über dem Delinquenten Taxigewerbe wurde gestern tiefer gesenkt

(Gegenüber vom Bundesrat)

2021-02-13 Berlin: In seiner gestrigen Sitzung hat der Bundesrat dem Ausschuß-Vorschlag unter Ziffer 14 für die Einführung einer Vorbestellungsfrist für Mietpiraten abstimmungsmäßig seine Empfehlung verweigert. Das werfen wir dem BVTM gar nicht vor, denn spätestens jetzt kann jeder wissen, wieviel Wert dem Schulterschluss vorbenannter Verbände vonseiten der Politik beigemessen wird.  Keiner nämlich.

Knapp zwei Jahre nach Deregulierung des Südkoreanischen Taximarktes kehrt Uber zurück

sharks2021-02-10 Seoul, Südkorea: Wir können uns noch gut an die Massenproteste der Südkoreanischen Taxifahrer erinnern und auch an die dennoch im Juli 2019 erfolgte Deregulierung des Taximarktes mit der Zustimmung des Taxi Verbandes Seoul. Wie die meisten Kompromisse in dieser Hinsicht, erweist sich auch dieser nunmehr als ein fauler, denn mit der Zulassung eines weiteren Konzerns, nämlich dem größten Mobilfunkanbieter des Landes SK Telecom und dessen Joint-Venture kehrt auch der bekanntermaßen größte Gesetzesbrecher “Uber” wieder nach Südkorea zurück. Das Oberziel der Konzerne und Regierungen lautet Vernetzung, bei uns auch bekannt als “MaaS”. Das scheint so wichtig zu sein, daß man auch einfach die Hinzuziehung unseriöser Akteure inkauf nimmt.

Ein radikal kapitalistischer Vorschlag zur Stauvermeidung in Manhattan

traffic2021-01-22 New York: So wie es aussieht, ist der neue Stern am Firmament der Staubekämpfung ein gewisser Herr Charles Komanoff. Bei seinen Überlegungen und Vorschlägen hat dieser auch keinerlei zynische Ausreden nötig, wie z.B. ein Herr Michael Donth von der Christenpartei in D, wenn er als angeblicher “Verkehrsexperte” – was er wohl eher nicht ist, da er eigentlich als ein gut ausgebildeter Verwaltungsexperte seine Zeit im Emporion der Politik fristet – einem etwas zu liebedienerischen Taxiunternehmer seine verzwergte Erklärung staatlicher Daseinsvorsorge als den lediglichen Unterschied bei der Mehrwertbesteuerung zwischen Taxen und Mietwagen verplättet. Klar schweigt er sich darüber aus, daß als politisches Ziel dieser und Vorgängerregierungen die Abschaffung des Mittelstandes und die Übernahme dessen Kerngeschäftsbereiches durch Konzerne angestrebt wird. Denn nur dafür gibt’s Karriereboni im “Apparat”. Auch der Ex-BZP, jetzt BVTM, ist vorletztes Jahr bei seinen Bemühungen, gemäß seines tradierten Politikverständnisses beim ultra-beratungsresistenten Christen-Verkehrsminister, der im Februar 2019 im Invalidenpark vor dem angetretenen Taxigewerbe eine Séance für die durch die politische Klasse längst strangulierten “Sozialen Marktwirtschaft” abhielt, ob seiner offenbaren Durchsetzungsunfähigkeit bis zum heutigen Tage in eine Art Schockstarre verfallen. Eine Liaison mit Grünlackierten wird unsererseits nicht gebilligt, denn sie trägt weder irgendein Anzeichen von Klassenkampf von “unten”, noch ist sie ehrlich mit den Verheißungen der E-Mobilität bzw. mit deren ungeheurem Mehrbedarf an elektrischer Energie. Von keiner Seite wurden in diesem Konflikt bis jetzt beflügelnde Plädoyers gehalten, warum und wieso die Aufrechterhaltung einer staatlichen Daseinsvorsorge untrennbar zum Selbstverständnis des BRD-Staates gehört und auch nicht seit der Assimilation der DDR gänzlich obsolet geworden sein sollte.
Für all diese tragischen Lotsen, die unweigerlich humanistische Werte in die Klippen – und damit die Arbeiter in schlimmere Armut – manœuvrieren, kommt jetzt ein radikal kapitalistischer Vorschlag, der auch Vorzüge für all die Kommunen böte, denen man es mit der Verkrüppelung des PBefG überlassen möchte, die dräuende Mietwagenflut zu bändigen. Die Losung lautet in etwa so: Im “Business District” werden alle Fahrten überwacht. Yellow Cabs und Mietpiraten bezahlen bereits eine Staugebühr, die sie auf die Fahrgäste umlegen. Der Clou ist, daß, während Yellow Cabs durch den Erwerb eines “Medaillons” bereits “genug” an die Stadt abgeführt hätten und somit von solchen Zahlungen auszunehmen wären, sämtliche zu benennende Mietpiraten für entstehende Leerzeiten (Deadheading), also leer Herumstehen oder leer Herumfahren, eine Gebühr von 11 Cent pro Minute bezahlen müssen. Das hat genau gar nichts mehr mit staatlicher Daseinsvorsorge zu tun, ist aber ein interessantes Mittel, um Konzerne mit Billigflotten zu Tode zu regulieren! Kann man drüber nachdenken. Denken wir auch darüber nach, was “mit der vorhandenen Technologie leichter zu überwachen” bedeutet.

Belgischer Taxiverband FeBet gewinnt vor Brüsseler Berufungsgericht gegen Uber

2021-01-19 Brüssel, Belgien: Zunächst einmal muß unsererseits etwas richtiggestellt werden. Da aus unserer Übersetzung des Artikels von “TaxiPro”, die wir hier am 9. Januar eingestellt hatten, nicht klar hervorging, welcher Verband eigentlich gegen Uber klagt, nahmen wir an, dies sei der BTF, dem Sam Bouchal als Generalsekretär vorsteht. Wie wir jedoch feststellen mussten, hat sich der BTF bereits vor zwei Jahren vom FeBet abgespalten und unterstützt offenbar bestimmte Vorgehensweisen des FeBet nicht. Ob das nun mit dem Drama der Sezession innerhalb des deutschen Gesamtverbandes zu vergleichen ist, vermögen wir z.Zt. nicht zu beurteilen. Es sieht allerdings so aus, als ob sich der BTF teilweise weniger vehement gegen bestimmte Maßnahmen richtet, als dies der FeBet beabsichtigt. Einen Artikel, der etwas besser darüber aufklärt, fanden wir auf dem Twitter-Account von Sam Bouchal und hängen ihn an die Übersetzung des aktuellen Zeitungsartikels an.

Nun zur eigentlichen Sache. Nachdem der FeBet in einem vorangegangenen Urteil in erster Instanz unterlegen war, gab nunmehr das Brüsseler Berufungsgericht dem Belgischen Taxiverband recht, daß sich Uber – und das wundert niemanden, der sich damit befaßt hat – wie überall auf der Welt nicht an bestehende Landesgesetze hält. Wir erkennen eine voranschreitende Sensibilisierung für den Umstand, daß Uber sein rechnerisches Schneeballsystem rücksichtslos auf die analoge Lebenswelt ausdehnen muß, um überhaupt Profitabilitätsziele in Wolkenkukucksheim formulieren zu können. Hier nun also der aktuelle Bericht des belgischen L’Echo.

Malaysia: Interessante Sammelklage von Taxifahrern

law2021-01-10 Kuala Lumpur, Malaysia: Der Angriff der Glaskachelbefüller läuft weltweit. Mittels ihrer Programmierung und Start-Up Legimitation mit Abermillionen von Geldwert läuft überall eine ähnliche Methodik zur Übernahme des analogen Lebensgeschehens. So geschah es auch in Malaysia zum Nachteil der Taxifahrer. Nun haben sie eine Klage angestrengt, um zu testen, wie “gerecht” sich eigentlich ihr Rechtssystem ihnen gegenüber verhält. Es geht gegen Grab, welches, wie aus dem Autorenbrief von “Malaysiakini” hervorgeht, zunächst aus “Gegenwehr” gegen die imperiale Attacke von Uber entstand. Auch das kennen wir. Eine gewisse Süffisanz des Autors ist unverkennbar, aber lest doch…

Neues Mindestlohngesetz in Seattle zwingt Uber und Lyft zur Preiserhöhung

2021-01-09 Seattle, USA: Nun ist das Washington Policy Centre bei weitem kein Think Tank, mit dessen Leitlinien wir uns in Hinblick auf seine oberste Maxime “Marktfreiheit” gemein machen würden. Ganz im Gegenteil. Denn was am Ende bei einer marktbeherrschenden Position von solchen Hazardeuren wie Uber herauskommt, kann jeder wissen: Das unregulierbare Preisdiktat eines Konzernes. Was läßt eigentlich deutsche Minister der Staubsaugervertreterkategorie lieber ihren dressierten wirtschaftlichen Beiräten folgen, anstatt einmal darüber nachzudenken, wie sie sich selbst und möglichen Nachfolgern mit falschen Entscheidungen selber das Wasser abgraben? Von irgendwelchen wirtschaftsschwurbelnden Glaskachelhipstern, die nur dann ein Taxi nehmen, wenn ihnen das route-based-pricing zu ungerecht wird, fangen wir mal gar nicht an. Also lest mal und freut Euch, welche Conclusio dieser zerknirschte und fast schon wütende Artikel offenbart: “Für Mitarbeiter, die das Glück hatten, dass ihre Arbeitszeit nicht reduziert wurde oder sie ihren Job als Folge der Mindestlohnerhöhung verloren haben, sind die Fahrten mit Uber oder Lyft einfach teurer geworden.” Na sowas aber auch!

Brüsseler Taxiverband BTF geht kämpferisch ins neue Jahr

2021-01-09 Brüssel, Belgien: Brüssel ist nicht Flandern und Sam Bouchal steht seit Jahren seinen Mann als Generalsekretär des Brüsseler Taxiverbandes BTF, um sich für seine Berufsgruppe einzusetzen und nicht für die Massen an inkompetenten, korrupten “Heilsbringern”, die sich für Politiker halten und “seine” Stadt fluten. Wie wir selber, hat er auch immer einen Blick über den Tellerrand hinaus in die Welt. Das finden wir sehr sympathisch. Wir wünschen im Sinne der Taxifahrer dem BTF viel Erfolg bei seiner Klage! Kein Kampf ist aussichtslos, wenn man ihn kämpft.

Schweiz: Kein einfacher Durchmarsch für die Gesetzlosen

taxes2021-01-09 Zürich, Schweiz: Beflügelt durch das Urteil des Waadtländer Kantonsgerichtes im April ’20, in dem ein Präzedenzfall für die Schweiz geschaffen wurde, fährt jetzt also auch die SVG Zürich den “Cutter” heraus, um ein weiteres Loch in den dicken Geldbeutel der Deperados von “Uber” zu schlitzen. Der Artikel erschien bereits am 4. Januar im französischen Teil des Online-Boulevardblättchens “20 minuten”. Zur Vervollständigung Eurer internationalen Informationen übersetzten wir ihn.

Nachtrag: Istanbuler Berufungsgericht beschert Uber die Aufhebung der Zulassungssperre als Weihnachtsgeschenk

law2021-01-09 Istanbul, Türkei: Uns war ein öffentlicher Hinweis in türkischer Sprache durch die Finger geschlüpft und der Name der türkischen Zeitung entfallen, die für derartige Meldungen in englischer Sprache früher schon hilfreich war. Wir fragen uns, wie es möglich sein kann, daß es trotz Geheiß des obersten Muslim-Bruders Erdo – der ja weltlichem Pomp gar nicht abgeneigt ist – möglich sein kann, daß Uber jetzt wieder an Uninformierte vermitteln darf? Leider sagt uns die Zeitungsmeldung nicht, wer jetzt also möglicherweise bestochen wurde. Als Erklärung wäre auch Ubers verlängerter Schutzschirm namens “US-amerikanische Geostrategie” möglich. Wie man weiß, gibt es ja in der Türkei ein Problemchen mit dem Kauf der S-400. Aber was wissen Taxifahrer denn schon, ne?

Ganz andere Länder, gleichartige Probleme – Karnatakas Taxis und Fahrdienste lehnen nächtliche Ausgangssperre ab

2020-12-28 Bengaluru, Indien: Gleichzeitig zu den kraftvollen Massendemonstrationen der um ihre Existenz und gegen die raubkapitalistischen Bestimmungen der verhassten Modi-Regierung im eiskalten Großraum Delhi kämpfenden Bauern opponieren die Personenfahrdienste in Karnataka gegen die rigiden Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung. Was dabei allerdings auffällt, ist die Arroganz der konzerneigenen Fahrdienste, wie Uber, Ola, Swiggy oder Zomato, sich als “New Age-Dienste” zu bezeichnen. Verkaufen sie doch bloß alten Wein in neuen Schläuchen, um die dafür benötigten Arbeitskräfte umso härter auszubeuten. Dies jedoch verbindet sie mit allen anderen kapitalistischen Ländern. Möglicherweise ist dieser Begriff aber auch nur von der indischen “Economic Times” gewählt worden, was nicht minder arrogant ist.

Zerrinnende Schäume bei deren Schläger: Uber

Arrow2020-12-08 San Francisco/New York

Nur für die Chronologie des Niederganges durch angesagte, niemals zu erreichende Profitabilität: Uber trennt sich von seinen dollarverschlingenden Geldsackmagnetprojekten “Autonome Flotte” und “Autonomes Flugtaxi/bemanntes Flugtaxi“.

Schlechte Nachrichten aus Barcelona: Uber wagt dritten Angriff!

2020-11-25 Barcelona: Der größenwahnsinnige Idiotenmagnet Uber wieselt sich nun ein drittes Mal an das Geschäft der katalanischen Taxifahrer heran. Vielmehr soll nun versucht werden, daß gierige Unternehmer mit schlechten Rechenkünsten, aber bereits vorhandenen Apps zum Flottenmanagement den Sklavenerschaffern aus dem rostigen Imperium auf den klebrigen Leim gehen. Jetzt ist umso mehr der Zusammenhalt der Taxifahrer gefragt, denn sie haben alles zu verlieren. Die Meldung im “Okdiario” ist brandaktuell und deshalb haben wir sie schnell für Euch übersetzt. Es sieht sogar schlimmer aus, als viele dachten, denn die Verarmungsdigitalisierer bekunden, daß sie weltweit kein Taxi verschonen wollen mit ihrer fiesen Masche. Viel Spaß dann nachher beim Webinar des BVTM, wenn wieder Politiker um die Wette heucheln und Euch für dumm verkaufen wollen!

Uber in Frankreich wegen “unfairer” Klauseln in seinen Nutzungsbedingungen verurteilt

researching2020-11-14 Paris: Wer liest schon das Kleingedruckte, wenn ihm doch eine App vermeintlich eine Hilfestellung bei der Pfennigfuchserei zu geben verspricht. Hier waren es Nutzungsbedigungen bzw. die Datenschutzrichtlinie der Zockerbude “Uber”, die die französischen Verbraucherschützer auf den Plan riefen. Der Pariser Gerichtshof entsprach der Klage der Verbraucherschützer am 5. November dieses Jahres. Was hat der “Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.” eigentlich diesbezüglich Nützliches für die deutsche Kundschaft dieses Geldstaubsaugers getan, außer eben diesen herbeizubeten? Wir wissen es nicht. Nun, in einem war sich Marion Jungbluth, Vorsitzende des Beirates dieser privaten Polit-Drehtür, aber ganz sicher: “Taxifahren muß viel billiger werden”.

Zwei Tote nachdem Uber-Fahrer Passanten an Bushaltestelle niedermäht

accident2020-11-14 Kiew: Wir erinnern uns noch gut an ein Video, welches zeigt, wie ein Uber-Fahrer mit dem Fuß auf der Bremse in der Hardenberstr. in Berlin an einer roten Ampel eingeschlafen war. Es war schon damals klar, daß solche Arbeitsbedingungen, wie sie die Sklavenhändler-Korporation “Uber” weltweit mit allen Mitteln durchzusetzen gedenkt, für weitere, katastrophale Éclats sorgen würden. Gestern gegen 8h morgens war es dann in Kiew soweit: Ein eingeschlafener Uber-Fahrer zieht quer über die Fahrbahn einer fünfspurigen Straße, mäht eine Gruppe Passanten an einer Bushaltestelle nieder und zerstört einen Kiosk. Aber immerhin hatte er eine Maske auf! Daß sich die unter US-imperialistischer Kuratel befindenden, im Jahre 2014 durch den “Euromaidan” mit Unterstützung der damaligen Obama-Regierung an die Macht geputschten Ukrofaschisten von einer solch “ehrenwerten Firma” würden verabschieden können, ist genau dort am allerunwahrscheinlichsten. Diesbezügliche Ähnlichkeiten mit einer Regierung in einem uns wohlbekannten Land sind natürlich rein zufällig. – Two killed after Uber car hits bus stop in Kyiv(englisch, Ukrinform, “Zwei Tote nachdem Uber-Fahrzeug Bushaltestelle in Kiew trifft”)

Dänisches Steuerministerium stellt Steuernachforderung an 2.400 ehemalige “Uber-Fahrer”

taxes2020-10-06 Kopenhagen: Die Fälle stammen aus den Jahren 2016 und 2017 und es ist nach Angaben des Finanzministeriums gelungen, die Personen anhand von Informationen aus den Niederlanden zu identifizieren. Die dänischen Behörden haben durch diese Amtshilfe unter anderem die Namen der Fahrer und Nummernschilder der benutzten Fahrzeuge erhalten. Wie die dänische Zeitung “Ekstra Bladet” berichtet, wurden insgesamt 7500 Überprüfungen bei 2400 Personen durchgeführt und 99 Prozent der Beteiligten hatten nicht bezahlt. Während bereits im Jahre 2017 vier ehemalige Uber-Diebe zu hohen Geldstrafen durch das Kopenhagener Stadtgericht verurteilt wurden, beläuft sich die nachgeforderte Rückzahlung auf eine Summe von 59 Mio. dänischer Kronen. Rechnerisch ergibt das also pro Kopf eine Nachzahlungsschuld von 24.583 Kronen. Wie der Dänische Staat das eintreiben will, wird nicht berichtet, aber es tut gut, davon zu hören, daß es Staaten gibt, die sich nicht untertänig diesem Schrottkonzern “Uber” beugen und die Mittäter an die Kandare nehmen. Die Schaumschläger hatten nach den harten Urteilen und dem neuen Taxigesetz bereits 2017 Reißaus genommen. Der Steuerminister Morten Bødskov kündigte außerdem an, die Steuerkontrolle mit 1000 Mitarbeitern bis 2023 zu stärken. Ist man dazu im leidigen D etwa schon zu korrupt und EU-debil? Kræver 59 millioner af Uber-chauffører (dänisch, Ekstra Bladet, “Von Uber-Fahrern werden 59 Millionen benötigt”, 3. Oktober)

Ubers Killer-Robo-Flotte liegt auf Eis

autonomous2020-10-02 Pittburgh, Pennsylvania. Nur für den Fall, daß sich durch die Wiederholung von Lügen immer noch so mancher Taxifahrer vor seiner demnächst anstehenden Ersetzung durch “autonome Fahrzeuge” fürchten sollte: Das liegt in ziemlich ferner Zunkunft. Nach den Meldungen dazu, wie sich diese Schaumschlägerfirma international durch den dünnen Korruptionspanzer bei Legislative und Judikative frisst, ist das doch mal eine positive Nachricht. Die Originalquelle ist “The Information“, aber da gibt’s den ganzen Text leider nicht zu lesen. Passt lieber darauf auf, daß ihr keine Arbeitsverhältnisse eingeht, die der Sklaverei immer näher kommen! Da stehen nämlich Parteien und Medien mächtig drauf.

“Roboter”-Gerechtigkeit

autonomous2020-09-17 Tempe, Arizona: Wahrlich, sie ist kein Mumia Abu-Jamal. Aber sie brauchte sicher das Handgeld, als sie sich 2018 als fleischlicher Testdummy für das House of Lies “Uber” hinter das Lenkrad eines Pseudoroboters klemmte. Zu dumm nur, daß diese Maschine nicht diejenige war, für die man sie zum Besten hielt. Der Pseudoroboter war nicht in der Lage, für eine Fußgängerin, die ein Fahrrad über die Fahrbahn schob, zu bremsen, weil sein werksimplementiertes Notbremssystem abgeschaltet war. Die Fußgängerin wurde tödlich umgenagelt. Wie “Golem” kolportiert, ist aber nicht etwa der geldgeile Konzern “Uber” dafür verantwortlich, sondern die adipöse, schwarze “Testfahrerin”. Sie trägt jetzt eine Fußfessel bis zu ihrer Verurteilung zu möglicherweise acht Jahren US-Knast. Man fragt sich also, ob diese BLM-Bewegung, die im larmoyanten D politisch natürlich kaum einen Hund hinterm Ofen hervorlockt, begreift und beginnt, ihren untertänigen Dank  jeder unbewachten Uber-Schüssel in den US of A deswegen zu erweisen. Uber-Testfahrerin wegen fahrlässiger Tötung angeklagt (deutsch, Golem, “Uber test driver accused of negligent homicide”)
UPDATE (20.09.): Wir hatten ganz offenbar nicht gut genug nachgeschaut. Die betreffende “Test-Fahrerin” heißt Rafaela Vasquez. Somit dürfte ein hispanischer Migrationshintergrund nicht auszuschließen sein. Ob diese “BLM-Bewegung” auch diesbezüglich pluralistische Ansprüche vertritt, ist uns nicht bekannt und deshalb ist der letzte Satz der Meldung auch nur doppelt spekulativ.

 

Berliner UmVuK-Ausschuss stellt Antrag auf Einhaltung der Gesetze – Ein Grablicht für’s Berliner Taxigewerbe

berlin 2020-09-05 Berlin: Es mutet mal wieder so an, wie der Dauerschlager deutscher Regierungskaugummimonstranz: “Was hätten wir denn tun sollen? Wir sind doch bloß die Regierung?” Als hätte das Taxigewerbe nicht seit nunmehr zwei Jahren alles in seiner Macht stehende unternommen, um in Gesprächen mit der “Politik”, Kundgebungen und Demonstrationen und Klagen und Prozessieren und Geldherausschmeißen auf dieses gesetzesverachtende Nichtstun der der Landesregierung untergebenen, aufsichtsführenden Behörde LABO hinzuweisen. Jetzt, da der D-Zug des marktradikalen, BRD-feindlichen Geldverkehrsministers und seiner nie zuvor gesehenen “Findungskommission” voller Konzernlobbyisten mit Politikerstatus das “Kind” in den Brunnen geschubst hat, fällt plötzlich ein paar Abgeordneten des Berliner Senates ein, welche Passus z.B. zum “taxiähnlichen Verkehr” im Bundesgesetz PBefG enthalten sind. Man HAT uns aber alleingelassen und weil wir noch nicht tot sind, schlagen wir mit allen uns noch legal zur Verfügung stehenden Methoden zurück! Nicht vergessen, wieviele Arbeitsplätze hier gerade in offene Sklaverei transformiert werden sollen! Nicht vergessen, was Daseinsvorsorge bedeutet und dass seit Jahrzehnten bewährter, sozialer Fortschritt immer noch fortschrittlicher ist, als ein totalitär digitaltechnologisierter Überwachungskapitalismus! Vergesst nicht, dass auch das “brave” Taxigewerbe mit seiner sehr spezifischen Verantwortung über ultralegale Integrationsfähigkeiten verfügt. Ein Interview darüber, wie arrogant man diesen legalen Bestrebungen zur Behebung der Mißstände behördlicherseits mit kompletter Ablehnung senatskaugummimäßig gegenüber begegnete, liefern wir als Fortsetzung vom Hamburger Interview stante pede. …

Hongkong für Uber nicht zu knacken: Berufung gegen Urteile über Lakaien letztinstanzlich abgelehnt

law2020-09-03 Hongkong: Nachdem der kalifornische Sklavenerschaffer “Uber” mit seinem Stinkfuß in Hongkongs Tür daran scheiterte, seine Lausch-, und Manipulationszentrale dort zu errichten, bestätigt das Höchste Berufungsgericht von Hongkong die Strafen gegen zunächst nur 24 Lakaienclowns, die Berufung dagegen einlegten. Daraus erschließt sich, daß alle anderen, angeblichen 13976 Unterwanderungsschärler im Chinesischen Stadtstaat das Zähneklappern angesichts der empfindlichen Geldstrafen bekommen dürften, die sie erwarten, wenn sie weiterhin meinen, gegen die wirklichen Hongkonger Taxifahrer illegal anfahren zu können!

Das Geschäftsmodell von Uber und Lyft könnte tot sein. Gut so

megaphone2020-08-19 California uber alles: Hier ist der fällige Abgesang auf das großkotzige Sklavereimodell, welches sich beknackte Betriebswirtschaftsstudenten erstens erdreisteten, für “modern” zu erklären und zweitens von den bräsigen, deutschen Follower-Politikern einer vollkommen undemokratischen “Findungskommission” dazu benutzt werden sollte, gleich mal den Versuch zu starten, ein immer noch fortschrittliches Bundesgesetz abzureißen. Schämen sollten sie sich, diese Dilettanten! Wir helfen ihnen aber und schieben ihnen den benötigten Sulky unter ihren unaufrechten Gang. Denn das, was sie als “Wende” verkaufen wollen, eines “Verkehrs” gar, ist bereits obsolet. Niemand vertraut ihnen mehr, weil sie nichts richtig machen. Lesen allerdings, könnten sie schon. Wird doch hier eine Neuausrichtung der zukünftigen Followerschaft deutscher Politiker initial vorbereitet.

Taxikommission setzt die Uber-und-Lyft-Regeln nach Crain’s Recherche durch

2020-08-19 New York: Crain’s New York akklamiert für sich, durch Recherche und deren Veröffentlichung der TLC Dampf gemacht zu haben. Ist O.K. so. Wann schließlich versuchte die deutsche Käseglockenpresse zuletzt mal, direkt die Ausrichtung der deutschen politischen Klasse oder Behörden durch intensive Recherche aufzuscheuchen? Nä, sie ist regierungshandzahm und versucht stattdessen lieber, die Leser zu beeinflussen und zu “erziehen”. Sechs, weiter rumsitzen! Obwohl New York es immer noch nicht geschafft hat, die beschlossene Staugebühr inkraft zu setzen, wird die Luft endlich für die verlogenen Ride-Hailer dünner! Auf die ersten Datensätze sind auch wir śehr gespannt. Weil ihre allgemeine Schädlichkeit jedem ins Gesicht springt, ist klar, daß ihr Stern jetzt niedergeht. Was überhaupt ist mit unserer seltsamen Verkehrssenatorin los? Merkt die eigentlich noch was? Frau Günther: Jagen sie endlich die illegalen Clowns von der Straße! Das ist hilfreicher, als mit Nadelstichen durch Verkehrsbarrikaden zum Schein Politik zu betreiben.

Der Krieg gegen Uber geht in Argentinien weiter: Taxifahrer in Buenos Aires geben nicht auf

Magnifying Glass2020-08-17 Buenos Aires: Ein etwas ungewöhnlicher long read für dieses Format im Wochenendausklang. Viele taxispezifische Fakten können nicht zuletzt durch unsere Kolportationsarbeit allgemein bekannt sein und lassen sich im Archiv wiederfinden. Der Artikel ist spannend geschrieben und trägt zum Allgemeinwissen bei – besonders auch im Abwehrkampf gegen gierige Lügnerkonglomerate. Wir wünschen spannende, lehrreiche Unterhaltung. Übrigens: Wenn das Foto nicht zu alt ist, ist der Autor John Griffin noch ziemlich jung. Toll!