Uber & Börse

“Ein deutscher Bankenriese machte große Einsätze auf Uber, Lyft, Beyond Meat und Slack Stock”

2019-10-22 Bankenriese, oder Bankenkrise? Commerzbank 5.0: 200 Filialen sollen geschlossen werden und 4.300 Stellen gestrichen. Das wurde im dritten Quartal dieses Jahres bekannt, in dem sich die Commerzbank auch “mit Uber Technologies (Ticker: UBER), Lyft (LYFT), Beyond Meat (BYND) und Slack Technologies (WORK) – Aktien eingedeckt hat. […] Die Commerzbank hat ihre Investition in Uber-Aktien verdoppelt und ihren Bestand Ende September auf 441.296 Aktien des Ride-Hailing-Service erhöht.” Wir gratulieren zur kategorischen Fehlinvestition der “too-big-to-fail Deppen! “A German Banking Giant Made Big Bets on Uber, Lyft, Beyond Meat, and Slack Stock”  (englisch, Barron’s, “Ein deutscher Bankenriese machte große Einsätze auf Uber, Lyft, Beyond Meat und Slack Stock”, 20. Oktober )

“Wie Uber verloren ging”

2019-08-24 New York: Der Abgesang auf Uber in den United States of A schwillt langsam zu einem Chor an. Dass sie es auch immer erst merken, wenn sie Geld verlieren, tsts. Der Artikel in der NYT ist eine Art Trailer zur Veröffentlichung des neuen Buches “Super Pumped: The Battle for Uber” von Mike Isaac am 3. September. Zitat: “Wie eine Reihe von Finanzkommentatoren hervorgehoben haben, geht es darum, dass die Gewinne fast vollständig von Vorinvestoren auf dem privaten Markt erzielt wurden. Wer am Tag seines Börsendebüts Aktien von Uber gekauft hat, schreibt rote Zahlen.” Und es gibt noch eine Investorenrunde, die erst nach dem 3. Quartal ausbezahlt wird, weil sie unterschrieben hatten, daß sie sechs Monate lang nicht aussteigen. Der Artikel endet mit: “In fünf Jahren werden Technologieunternehmen, deren I.P.O.s nach uns kommen, auf diesem Börsenparkett stehen und sehen, was wir erreicht haben.” Mit einem Schimpfwort fügte er hinzu: “Sie werden sagen: Heilige Scheiße. Ich will Uber sein.” Könnten sie. Die Frage ist: Welches Uber?” – How Uber Got Lost (englisch, New York Times, “Wie Uber verloren ging”)

“Einhorn, was? – Ubers ungutes, schrecklich verfaultes, mieses zweites Quartal verliert mehr als 5 Milliarden Dollar”

2019-08-09 Cambridge, Massachusetts: Eine weitere Überschrift zu einem Kurzkommentar von Ars Technica, einem Online-Mag, welches gelegentlich zu erstaunlich informativen Artikeln fähig ist, aber natürlich gar kein “Finanz”- Spezi ist. Selbst die Nachrichtenagentur “Reuters” kotzt klassisch ab. Der morgige, internationale Pressespiegel wird den Kurs der “Uber-Aktie” drücken. Außer in Deutschland. – unicorn, huh? – Uber’s no-good, terrible-rotten bad Q2 loses more than $5 billion (englisch, Ars Technica, “Einhorn, was? – Ubers ungutes, schrecklich verfaultes, mieses zweites Quartal verliert mehr als 5 Milliarden Dollar”)

“Uber verbucht einen Verlust von 5,2 Mrd. USD im zweiten Quartal”

2019-08-08 New York: Zurückbleiben, “Uber”! Verlust von 5,2 Mrd. USD im zweiten Quartal. Ubers Gewinne wurden am Donnerstag im erweiterten Handel ausgelöscht. “Nach dem Bericht fiel die Aktie sogar um 13 Prozent”. CEO übt sich in prognostischer Großmäuligkeit. Wir warten noch auf eine gewisse, fachliche Analyse – aber wer braucht die denn noch? Uber wird platzen! Das haben wir von Anfang an kolportiert. Der zeitnah absehbare Kampf gilt also vor allem den bekannten “Mobility-Pigs” aus der Autoindustrie und ihren Anhängseln! – Uber posts US$5.2B Q2 loss; sales miss estimates (englisch, BNN Bloomberg, “Uber verbucht einen Verlust von 5,2 Mrd. USD im zweiten Quartal; Umsatzverluste werden geschätzt”)

“Warum 2019 das Jahr eines weiteren Technologieblasencrashs sein könnte”

2019-08-06 London, Northampton Square: Schon ziemlich früh wurden Rufe formuliert, ob denn die zweite Tech-Blase im Begriff ist, zu platzen. Das von einer Zeitung, die ziemlich nahe der “City of London” benachbart residiert und aber akademischen Anspruch pflegt. Sie waren echt nicht “amused”. Wer mag schon “Marmelade” oder schlimmer, “Marmite”? Bei den akademischen, neoliberalen Ökonomen scheint so etwas, wie gepflegte Panik aufgekommen zu sein. Zitat: “Im Falle von Uber konnten sie trotz eines bevorstehenden Börsengangs aufgrund des zusammenbrechenden Benutzerwachstums keine kostspieligen Anreize entziehen. Auch die Skaleneffekte sind eher begrenzt, wie Uber feststellt, wenn es darum geht, die Fahreranreize zurückzuziehen, was zu Streiks geführt hat. In der Tat funktioniert das Modell nur mit Anreizen, die Investoren zur Finanzierung benötigen.” Das haben wir längst mithilfe von Hubert Horans maßgeblicher Analyse hier selbst kolportiert. Übermorgen ist ein weiterer Quartalsbericht von Uber fällig. Wir freuen uns schon auf die “Auslegung” des angerichteten Elefanten-Scherbenhaufens! – Why 2019 could be the year of another tech bubble crash (englisch, The Conversation, “Warum 2019 das Jahr eines weiteren Technologieblasencrashs sein könnte”, 11. Januar)

“Ubers Weg der Zerstörung”

2019-05-22 Der aktuelle Klassiker, den wir gerade übersetzen: Hubert Horan in seiner neuesten Zusammenfassung des Uber-scams: “Uber ist der bahnbrechende Fall, in dem die öffentliche Wahrnehmung eines großen neuen Unternehmens vollständig mit dessen konstruierten Darstellungen gestaltet wurde, wie sie typischerweise in parteipolitischen Kampagnen eingesetzt werden. Narrative Konstruktion ist vielleicht Ubers größte Wettbewerbsstärke. Das Unternehmen nutzte diese Techniken, um die Aufmerksamkeit vollständig von den massiven Subventionen abzulenken, die die eigentlichen Triebkräfte für seine Beliebtheit und sein Wachstum waren. Es gelang, die gesamte öffentliche Diskussion um einen emotionalen, “us-versus-them”-Kampf zwischen heldenhaften Innovatoren und korrupten Regulierungsbehörden zu gestalten, die fälschlicherweise für all die historischen Dienstleistungsprobleme der Branche verantwortlich gemacht wurden”. – Uber’s Path of Destruction (englisch, American Affaires Journal, “Ubers Weg der Zerstörung” → zur Übersetzung des Artikels auf taxi-innung.de)

“SoftBanks Marktwert sinkt um 9 Milliarden Dollar, da der Uber-IPO ins Stocken gerät”

2019-05-13 Das Uber-Desaster nimmt Formen an. Bonzen wimmern leise vor sich hin: Am Tag nach der Ergebnispräsentation von Son rutschte SoftBank um 5,4% ab und fiel am Montag wieder, mit einem Rückgang von 4,9%. (…) SoftBank hat rund 9 Milliarden Dollar an Marktwert verloren, obwohl sie letzte Woche berichteten, dass sich der Gewinn dank des Bewertungsgewinns aus ihrer Beteiligung an dem US-amerikanischen Ride-Hailing-Giganten mehr als verdreifacht hat. Hätte sie doch nur jemand gewarnt…. – SoftBank’s Market Value Slides $9 Billion as Uber IPO Flops (englisch, Bloomberg, “SoftBanks Marktwert sinkt um 9 Milliarden Dollar, da der Uber-IPO ins Stocken gerät”)

“Uber-Börsengang: Hier ist, wer dafür stand, große Auszahlungen zu erhalten”

2019-05-12 Die Süddeutsche läßt in einem Essay von “Neiddebatte” und “jeder Cent sei ihnen gegönnt” blubbern. Forbes zeigt uns die drei Gesichter der “Hauptgewinner” der Ponzi-Lotterie. Hauptgewinner sind aber alle, die es gerne sehen und die die meisten nicht sehen wollen, wie sich die Menschen mittels einer Smart-Kachel noch besser auf Schritt und Tritt überwachen lassen. Und dies antidemokratisch, nein, totalitär ausnutzen werden. Dieser kolossale Rückschritt ist mit Geld überhaupt nicht zu bezahlen – Uber IPO: Here’s Who Stood To Get Big Payouts (englisch, Forbes, “Uber-Börsengang: Hier ist, wer dafür stand, große Auszahlungen zu erhalten”, 10. April)

“Saudi-Arabiens Staatsfonds ist beim Börsengang von Uber unter Wasser”

2019-05-12 “Eher Kunst, mehr Psychologie”. Aha. Der saudische Staatsfonds (PIF) verliert bei Ubers Börsengang 201,5 Mio $ und steckt fest mit 3,3 Mrd $. Die Überschrift ist reißerisch. Aber wir wünschen viel Spaß beim weiteren Ausbluten, mittelalterliche Kobbab-Feudalisten! – Saudi Arabia’s Wealth Fund Is Underwater On Uber’s IPO (englisch, Fortune, “Saudi-Arabiens Staatsfonds ist beim Börsengang von Uber unter Wasser”)

“SoftBank fährt Uber-Ernte ein, aber schwaches Debüt rasiert 1 Mrd. $”

2019-05-12 Softbank kassiert bei Uber-Börsengang 5,6 Mrd $ und verliert gleich mal 1 Mrd $. Jetzt können sie sechs Monate weiter ausbluten und rumsitzen und auf “das autonome Fahrzeug” warten. Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen – SoftBank reaps Uber harvest but weak debut shaves off $1bn (englisch, NIKKEI Asian Review, “SoftBank fährt Uber-Ernte ein, aber schwaches Debüt rasiert 1 Mrd. $”)

“Warren Buffett: Ich kaufe den Uber-IPO nicht, aber ich habe noch nie einen IPO gekauft”

2019-05-08 Warren Buffet im Interview mit CNBC: “In 54 years, I don’t think Berkshire has ever bought a new issue” Gruppenbild zweier alter Halunken mit Dame. Amüsant! – Warren Buffett: I’m not buying the Uber IPO, but I’ve never bought any IPO (englisch, CNBC, (video), “Warren Buffett: Ich kaufe den Uber-IPO nicht, aber ich habe noch nie einen IPO gekauft”)

“12 Experten zum Uber-IPO und zur Zukunft der Ride-Sharing-Unternehmen”

2019-05-08 Das New York Mag befragt zwölf mit dem Thema befasste Leute zu Ubers bevorstehendem Börsengang. Der rote Faden durch all diese Einschätzungen ist ziemlich einhellig: Negativ! – 12 Experts on the Uber IPO and the Ridesharing Company’s Future (englisch, New York Magazine, “12 Experten zum Uber-IPO und zur Zukunft der Ride-Sharing-Unternehmen”)

“Uber – Unsicher zu jedem Preis”

2019-04-29 Und immer schön auf Uber einprügeln! (Keine Sorge, die Autoindustrie kommt auch noch dran) Hier ein weiteres Sahne-Stückchen auf “Seeking Alpha” vom 24.4.: “Ich bin ein großer Fan von Ockhams Rasiermesser – im Grunde genommen sind einfachere Lösungen eher richtig als komplexe. Vor zwei Jahren, nach vier Monaten im Amt als Präsident von Uber – nach der Rettung der Target Post-Kreditkarten-Hacking-Krise – kündigte Jeff Jones hastig. Er ließ Hunderte von Millionen Aktienoptionen auf dem Tisch liegen, sollte Uber an die Börse gehen. Warum sollte jemand so etwas tun, wenn er nicht vertrieben wird? Einfach grinsen und ertragen und zur Ziellinie kommen. Nun, anscheinend fand er die ethischen Standards und kulturellen Bedingungen in Uber so unattraktiv und verwerflich und fortfahrend, dass selbst die Anziehungskraft riesiger Belohnungen nicht ausreichte, um durchzuhalten. Oh – und es war nicht das Ende seiner Karriere durch irgendeine Maßnahme, als er das tat. Heute ist er CEO von HR Block.” – Uber – Unsafe At Any Price (englisch, Seeking Alpha, “Uber – Unsicher zu jedem Preis”)

“Ubers Börsengang: Was sind ein paar Milliarden unter Freunden?”

2019-04-27 Susan Webber und Hubert Horan hatten längst alles schlüssig zusammengefasst, wer Ubers Ende verabfolgen wird: Die erhofften Investoren, die Ubers Börsengang eine desaströse Quittung ausstellen würden und damit dem Unternehmen eine weitere Überlebenschance oberhalb eines Zeitraumes von einer weiteren Dekade deutlich auf unterhalb dessen verkürzen würden. Das war optimistisch und niemals destruktiv gemeint, sondern sachlich, begründet und mit bedeutender Erfahrung und Qualifikation ausgestattet. Nun verlinken wir auf die vielleicht letzte, ebenfalls gut begründete Warnung im Magazin “Forbes”. Der Autor macht sich sogar bereits Gedanken darüber, wie Uber sich nach seinem Absturz, ähnlich der Erfahrungen aus der Luftfahrtindustrie, für die niemand anderes kompetenter berichtet hat, als Hubert Horan, mit “Wettbewerbern” verbinden könnte, um überhaupt zu überleben. Es gibt da ein paar Spezialvasallen, die genau so auf Demokratie und Daseinsvorsorge in ihren Homebases sch….., um dafür als profitgierig genug infrage zu kommen. Diese Firmen bzw. deren Besitzer, sind reich genug, um sich einerseits eine Schar grünlackierter Politchargen zu halten, als auch einflussreich genug , die Bevölkerungen in den Ziellagern mit “modernen” Bewußtseinslagen zu versorgen. Und das, obwohl in unserer schönen Informationsgesellschaft jeder wissen kann, daß Ridehailing-Flotten nichts anderes tun, als die begrenzte Anzahl an Straßen zu verstopfen und jeder lesen kann, daß Uber genau auch den ÖPNV offensiv zu bekämpfen angekündigt hat! – Uber IPO: What’s A Few Billion Among Friends? (englisch, Forbes, “Ubers Börsengang: Was sind ein paar Milliarden unter Freunden?”)

“Uber’s IPO-Bewertung macht keinen Sinn”

2019-04-23 Contra die Verblödung: Forbes stimmt in den Abgesang auf die Trash-Firma Uber ein. “Uber kann ein riesiges Unternehmen sein, oder es kann ein profitables Unternehmen sein, aber es kann nicht beides sein.” – Uber’s IPO Valuation Makes No Sense Wir verweisen nochmals auf die längst erfolgte, seriöse Beurteilung fähiger, gut ausgebildeter Fachleute (englisch, Forbes, “Uber’s IPO-Bewertung macht keinen Sinn”)