Quelle: CBC

Nudging at it’s best: MaaS in Kanada am Beispiel von Toronto – Konzerne verdrängen das Taxi

2019-12-31 Toronto, Kanada: Die Commonwealth Realms, hier beispielhaft Kanada, ziehen den MaaS-Plan gnadenlos Zug um Zug durch. Wir pickten ein schönes Beispiel für einen Nudging-Artikel heraus, den Radio-Canada am 29. Dezember geliefert hat und übersetzten ihn. In Toronto weiß man genau, daß die Studie des “Big Data Innovation Teams“, dargelegt auf Seite 12, nur eine klägliche Pooling-Nachfrage von 26% erwies. Man denkt sich wohl: Was nicht ist, kann man ja herbeischubsen! Für deutsche Politiker, die uns immer glauben machen wollen, die Abmachung eines Grundgerüstes vonseiten der Idee einer Staatsgründung BRD mit seiner repräsentativen Demokratie funktioniere noch und hätte keine feudalistischen Eingrätschungen des verbeamteten Personals zu verzeichnen, sähe dies im Vergleich noch viel schlimmer aus. Gibt es doch alte, aber gleichwohl gültige Urteile des Bundesverfassungsgerichtes und ohnehin eine klare Aufgabenstellung für das Staatspersonal, die Daseinsvorsorge qua Verfassung aufrecht zu erhalten. Achten Sie also mal darauf, wer alles ausgerechnet in Deutschland so “mitschubst”. …

Zerschlagung des Taxigewerbes in Kanada geht weiter

2019-12-28 Toronto: Eine 1,7 Milliarden Dollar teure Sammelklage von Taxi-Lizenznehmern gegen die Stadt Toronto wurde diesen Monat von einem Richter abgewiesen. “Weder der City of Toronto Act noch der Toronto Municipal Code verpflichten die Stadt, die Interessen der Taxibesitzer zu schützen”, sagte Richter Paul Perell vom Ontario Superior Court of Justice in seinem Urteil. “Wenn wir unsere Rente nicht von der Stadt bekommen, von wem sollen wir sie dann bekommen?” sagt Eisenberg. Eine ähnliche Entscheidung wurde letztes Jahr in Ottawa getroffen, als der Richter den Fall der Taxifahrer gegen die Stadt verworfen hat. 30 Tage ab dem Tag, an dem die Entscheidung getroffen wurde, haben die klagenden Lizenzinhaber jetzt Zeit, gegen die Entscheidung des Gerichts Berufung einzulegen. – Judge tosses taxi group’s $1.7B suit against Toronto, in wake of Uber’s rise (englisch, CBC, “Richter weist die Klage der Taxigruppe gegen Toronto in Höhe von 1,7 Milliarden Dollar im Zuge von Ubers Aufstieg ab”, 26. Dezember)

“Die Polizei sucht nach einem Mann Anfang 30, der sich als Ruf-App-Fahrer bei angeblichem sexuellen Übergriff ausgegeben hat”

2019-04-24 Toronto: Und es ist wieder passiert! 34-Jährige steigt früh morgens in Privatwagen ein, dessen Fahrer behauptet, “ihr” Fahrer zu sein und überlebt sexuellen Überfall. Die Polizei will nicht sagen, als Fahrer welcher Firma er sich ausgab. Das riecht schon wieder nach Nachrichtenunterdrückung, wie im Fall “Cadet” in Staffordshire. Die Kommunikationsstrategie der Wagenruf-App-Firmen für mehr “awareness” ist krachend gescheitert – Police look for man in early 30s who posed as ride-hail driver in alleged sexual assault (englisch, CBC, “Die Polizei sucht nach einem Mann Anfang 30, der sich als Ruf-App-Fahrer bei angeblichem sexuellen Übergriff ausgegeben hat”)

“City befasst sich mit der Verschärfung der Regeln für das Verbot von Taxis, Uber-Fahrer, die sich schwerer Verbrechen schuldig gemacht haben”

2019-03-02 Facepalm wegen Edmonton, Kanada: Kommt jetzt das “Uber-Problem” in Edmonton hinterm Mond hervor, oder ist es Edmonton, welches hinterm Mond hervorkommt? Kleiner Hinweis: Mit “Taxi” hat das erst recht nichts zu tun. – City looks at tightening rules banning taxi, Uber drivers guilty of serious crimes (englisch, CBC, “City befasst sich mit der Verschärfung der Regeln für das Verbot von Taxis, Uber-Fahrer, die sich schwerer Verbrechen schuldig gemacht haben”)

“TTC verlor im vergangenen Jahr geschätzte 61 Millionen Dollar aufgrund von Fahrpreisumgehung, wie der Bericht des General Auditors zeigt”

2019-02-23 Torontos Öffentlicher Nahverkehr: 5,4% Umsatzverlust in 2018 wegen “Schwarzfahrens” – TTC lost estimated $61M last year due to fare evasion, auditor general’s report shows (englisch, CBC, “TTC verlor im vergangenen Jahr geschätzte 61 Millionen Dollar aufgrund von Fahrpreisumgehung, wie der Bericht des General Auditors zeigt”)