Österreich

E-Autowracks: Brandgefährlicher Sondermüll

2019-11-18 Walchsee (Kufstein), Österreich: Während allseits Vertreter des politischen Veitstanzes in D die Utopie einer umfassenden E-Mobilität bejubeln (die natürlich mittels der Geldpeitsche nur totalitär und spaltend durchgesetzt werden soll und kann), dem Aufschneider Elon Musk für die Ankündigung einer Werksgründung auf einer Boulevardveranstaltung “Das goldene Lenkrad” huldigten, in der Nähe eines Selbstbereicherungsprojektes der politischen Klasse in Form eines nimmer fertigzustellenden “Flughafens”, offenbaren sich andernorts die evidenten Kollateralprobleme, die eine (noch?) nicht zu Ende gedachte, komplexe neue Infrastruktur so mit sich brächte. Und in diesem Artikel wird nicht einmal erwähnt, was für Nachhaltigkeitsmängel beim reinen Knowhow in Sachen Autobau beim Newcomer “Tesla” bereits berichtet wurden. Aber lest selbst. – E-Autowracks: Brandgefährlicher Sondermüll (deutsch, ORF.at, “E-Autowrecks: Fire-hazardous hazardous waste”, 13. November)

“BWB startet Branchenuntersuchung im Miet- und Taxigewerbe”

2019-09-23 Wien: Kommt die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde mit einer Untersuchung um die Ecke, weil sie sich Sorgen macht, daß “nach der Novellierung des Gelegenheitsverkehrs-Gesetz (GelverkG-Nov)” (…) “die insbesondere damit verbundenen Auswirkungen auf Konsumenten bzw. Konsumentinnen und eine mögliche Einschränkung des Innovationspotentials in diesem Markt von zentraler Bedeutung” seien. Da fragt man sich doch, um welche “Innovation” es gehen könnte. Etwa den Trash, den Uber täglich produziert? Sollen sie sich mal beeilen, denn schon nächstes Jahr könnte Uber gar nicht mehr existieren. (deutsch, Bundeswettbewerbsbehörde, “BWB launches sector inquiry in the rental and taxi industry”)

“Nach Unfall: Selbstfahrende Busse in der Wiener Seestadt vorerst eingestellt”

2019-07-20 Wien: Robo-Schnecke trifft auf Blindfisch. Nach Angaben von Augenzeugen habe die Fußgängerin im Zustande der sensorischen Deprivation vom Verkehrsgeschehen (Kopfhörer, Blick starr auf’s Smartwanz gerichtet) die Straße überquert und sei praktisch seitlich in den Bus gelaufen. Die Folgen sollen glimpflich gewesen sein. So funktionieren Utopien jedenfalls nicht und scheitern am Hier und Jetzt – Nach Unfall: Selbstfahrende Busse in der Wiener Seestadt vorerst eingestellt (deutsch, Vienna.at, “After accident: Autonomous busses in Vienna’s Urban “Seestadt” are suspended for the time being”, 18. Juli)

“Wiener Taxler gehen am Donnerstag wieder auf die Barrikaden”

2019-05-16 Wien: Heute Taxidemo mit gebremstem Schaum. Aus dem Artikel geht eine wichtige Frage hervor: Können die österreichischen Taxifahrer als auch die deutschen überhaupt noch ihren ungewählten Vertretern, die sich als Vermittler zwischen ihnen und Politik darzustellen pflegen, trauen? – Wiener Taxler gehen am Donnerstag wieder auf die Barrikaden (deutsch, Vorarlberger Nachrichten)

“Großes sanftes Taxi”

2019-04-06 Wien im Februar. Ein “Kurzbericht” eines Autoren für “IOM”, einer offenbar nicht unumstrittenen Organisation zur Migrationssteuerung im Auftrag von Regierungen, die lt. Wikipedia über ein sagenhaftes Budget i.H.v. 1,4 Mrd. US-Dollar pro Jahr verfügt. In diesem provokativen Text ist natürlich nicht die Rede davon, daß Uber in Wien klar gegen das Gelegenheitsverkehrs-Gesetz (GelVG) verstieß und eine Strafe i.H.v. 600.000 € zu bezahlen hat. Man scheint sich seines Sieges über Gesetze mittels Uber als Vehikel gewiss zu sein. Und siehe da: Die konsolidierte Fassung dieses Gesetzes liegt genau seit heute vor! – Big Mellow Taxi (englisch, IOM, “Großes sanftes Taxi”)