Iran

Taxifahrer in Teheran: Wir können nicht atmen

2020-01-07 Teheran, Iran: Wir betrachten in dieser Agentur die Welt ja aus dem spezifischen Blickwinkel des Taxifahrens. Weil uns klar ist, daß die Beurteilung der eigenen Lage schon länger nicht mehr objektiv mithilfe der allermeisten hier angebotenen “Medien” möglich ist. Alles “Kriecher”, ist man versucht, zu sagen. Aber genau davor ist man eben auch und gerade beim Blick in internationale Veröffentlichungen nicht sicher. Um es klar zu sagen: Es gibt gar keine “Sicherheit”. Nirgends und in nichts. Die Schilderungen im jetzt herausgefischten Artikel über die Leiden der iranischen Taxifahrer sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zutreffend. Deshalb reichen wir den auch gerne weiter. Was aber in dem Artikel fast nicht bzw. erst am Ende andeutungsweise vorkommt, ist, wer sein “Scherflein” zu dieser beklemmenden Situation entschieden beigetragen hat. Es ist uns komplett gleichgültig, was für ein Schrottpräsident der Demokratiesimulation in den US of A gerade auf der Bühne steht, seitdem diese ein Imperium ist, welches seine Macht nur auf Füßen der Abscheulichkeiten abläuft. Es kann einfach keinen “besserern” oder “schlechteren” Präsidenten geben! Ein US-Präsident und damit ein Präsident eines Imperiums ist prinzipiell etwas Schlechtes, was jedoch nicht heißen soll, daß betuliche Staubsaugervertreter etwas Besseres wären.

Wir wagen mal, zu behaupten, daß Machtansprüche und eine glaubwürdige Klimapolitik eben genau nicht korrelieren!

Es ist interessant, wer diese Zeitung gegründet hat, die diesen Artikel hervorgebracht hat. Aber viele Menschen – leider auch Taxifahrer – nehmen sich aus Gründen nie die Zeit, Hintergründe zu recherchieren. Und das obwohl wir noch im Informationszeitalter leben und daraus eigentlich progressive, also fortschrittliche Konsequenzen hätten erfolgen können. Warum dem offenbar nicht so ist bzw. das Verharren und die Rückschrittlichkeit zunehmend Raum greifen, überlassen wir der unterstellten Nachdenklichkeit unserer Leser.

“Taxifahrer werden in Notfallmedizin geschult”

2019-08-19 Teheran, Iran: In Ermangelung von ausreichend zur Verfügung stehenden Trainern werden pro Tag 20 bis 60 Personen aus dem Bereich der Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums, der Justiz und der Verkehrspolizei als präklinische Notfallhelfer ausgebildet. Nun wird diese Maßnahme auch auf Taxifahrer ausgeweitet. Das ist natürlich im Falle von Verkehrsunfällen nützlich, weil Taxifahrer ständig in städtischen Gebieten unterwegs sind. Es könnte so die Sterblichkeitsrate verringert werden. Allerdings kann man sich auch denken, daß der Iran besser auf etwaige Terroranschläge oder/und Anschläge feindlicher Armeen zum Schutze seiner Bevölkerung vorbereitet sein möchte…. – Taxi drivers to be trained on emergency medical services (englisch, TehranTimes, “Taxifahrer werden in Notfallmedizin geschult”)

“Uber des Iran erreicht zwei Millionen Fahrten pro Tag inmitten des Wachstumsschubs”

2019-04-01 Iran: Außerhalb der Reichweite westlicher Investoren, vermittelt “Snapp” 2 Mio Fahrten am Tag. Umgarnt junge Leute. Unterstützt vom südafrikanischen Telekommunikationsanbieter MTN Group, ist Snapp in 34 Städten im gesamten Iran tätig und arbeitet mit 1,5 Millionen Fahrern “zusammen” – Uber of Iran Hits Two Million Rides-a-Day Mark Amid Growth Spurt (englisch, Bloomberg Quint, “Uber des Iran erreicht zwei Millionen Fahrten pro Tag inmitten des Wachstumsschubs”)