Klimapolitik

Eine weitere Farce des verirrten Bundestages

Nudging2021-02-25 Berlin: Es ist bekannt, daß alles, was als Output das Scheuer-Ministerium verläßt, früher oder später dem Steuerzahler auf die Füße fällt. So hat sich der quasi-legale Behelf “Findungskommission” bei der Filterung des Referentenentwurfes leidlich damit abgemüht, der Fata Morgana überflüssiger Verkehrsformen, subsumiert unter dem Rubrum “New Mobility”, bei der Verkrüppelung des Personenbeförderungsgesetzes als Prothese irgendwie Geltung zu verschaffen. Schon angesichts der unterirdischen Reden von Landesverkehrsministern und dem Bundesverkehrsminister der CDU/CSU und FDP-Fraktion am 12. Februar im Bundesrat, die in einem Duktus gehalten wurden, als sei die Öffentlichkeit nur infantil und schlecht informiert, wurde unterschlagen, daß gerade die “von Münchhausens dieser Welt” aka “Uber”, “FreeNow”, “Bolt” usw. die immer noch bestehende Rechtsgültigkeit nach Strich und Faden unterlaufen haben. Und dies trotz vierer bundesweit gültiger Urteile seitens der Judikative, deren regulative Funktion in der Gewaltenteilung damit obsolet gestellt wurde. Das allein ist bereits unverzeihlich und markiert das Abrutschen des verbeamteten Staatspersonals in rechtsferne Gefilde.

Uber und Lyft prägen die Städte auf eine völlig unerwartete Weise

researching2021-01-10 Pittsburgh, Pennsylvania: Ha! Nun haben Forscher der “Carnegie Mellon Universtiy” mittels eines statistischen Verfahrens namens “difference-in-difference propensity score-weighted regression model” im Vergleich mit 224 US-amerikanischen Städten festgestellt, daß sich ausgerechnet die künstlich subventioniert aufgestellten “Fahrdienste” dem Privatbesitz von KFZ sogar noch förderlich erwiesen haben – und, ach, einen Angriff auf den ÖPNV darstellen. Und dann auch noch nicht mal auf das wirkliche Leben ausgerichtet sind. Als hätten wir das nicht bereits gewusst. Der link zur Studie ist im Artikel erwähnt und wer es schneller übersetzen kann als wir, der soll es tun und es veröffentlichen.

Taxifahrer in Teheran: Wir können nicht atmen

2020-01-07 Teheran, Iran: Wir betrachten in dieser Agentur die Welt ja aus dem spezifischen Blickwinkel des Taxifahrens. Weil uns klar ist, daß die Beurteilung der eigenen Lage schon länger nicht mehr objektiv mithilfe der allermeisten hier angebotenen “Medien” möglich ist. Alles “Kriecher”, ist man versucht, zu sagen. Aber genau davor ist man eben auch und gerade beim Blick in internationale Veröffentlichungen nicht sicher. Um es klar zu sagen: Es gibt gar keine “Sicherheit”. Nirgends und in nichts. Die Schilderungen im jetzt herausgefischten Artikel über die Leiden der iranischen Taxifahrer sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zutreffend. Deshalb reichen wir den auch gerne weiter. Was aber in dem Artikel fast nicht bzw. erst am Ende andeutungsweise vorkommt, ist, wer sein “Scherflein” zu dieser beklemmenden Situation entschieden beigetragen hat. Es ist uns komplett gleichgültig, was für ein Schrottpräsident der Demokratiesimulation in den US of A gerade auf der Bühne steht, seitdem diese ein Imperium ist, welches seine Macht nur auf Füßen der Abscheulichkeiten abläuft. Es kann einfach keinen “besserern” oder “schlechteren” Präsidenten geben! Ein US-Präsident und damit ein Präsident eines Imperiums ist prinzipiell etwas Schlechtes, was jedoch nicht heißen soll, daß betuliche Staubsaugervertreter etwas Besseres wären.

Wir wagen mal, zu behaupten, daß Machtansprüche und eine glaubwürdige Klimapolitik eben genau nicht korrelieren!

Es ist interessant, wer diese Zeitung gegründet hat, die diesen Artikel hervorgebracht hat. Aber viele Menschen – leider auch Taxifahrer – nehmen sich aus Gründen nie die Zeit, Hintergründe zu recherchieren. Und das obwohl wir noch im Informationszeitalter leben und daraus eigentlich progressive, also fortschrittliche Konsequenzen hätten erfolgen können. Warum dem offenbar nicht so ist bzw. das Verharren und die Rückschrittlichkeit zunehmend Raum greifen, überlassen wir der unterstellten Nachdenklichkeit unserer Leser.